Christian in Zürich

Am verlängerten Wochenende über Himmelfahrt hat mich das Fernweh angetrieben, um den Fred in Zürich zu besuchen. Nach sechs Stunden Fahrt bin ich endlich angekommen. Zwischendrin hatte mich das Navi im Stich gelassen, so dass ich meinen Weg alleine in Zürich finden musste. Der Fred wohnt am Zollikerberg, dass liegt südöstlich vom Stadtkern, aber auf der Sonnenseite des Züricher Sees. Die Tram-Haltestelle ist auch gleich um die Ecke, mit der man in 10 Minuten im Zentrum ankommt. Für Autofahrer aus Deutschland ist es anfangs etwas schwer, sich mit der schweizerischen Beschilderung auseinander zu setzen. Am Donnerstag ging es gleich mit Fred und der Ute an den See, um ein gemütliches Bier zu trinken. Danach gabs die obligatorische Bratwurst, die in der Schweiz aber aus Kalbsfleisch hergestellt wird. Der Senf ist sau scharf, aber unbedingt zu empfehlen. Wichtig für Neuankömmlinge in Zürich ist der Springbock. Ein Nationalschnaps, den jeder mal probiert haben muss. Am Freitags gings nach ausgiebigen Frühstück in die Berge. Zürich-Rapperswil-Glarus und dann mit meinem Sportpolo ab auf 2500 Meter über den Klausenpass. Nach 200 km kamen wir wieder bei der Nies-Küste raus. Fred bezeichnet die West-Küste als solche. Am Samstag nach IKEA und Baumarkt-Besuch gings in die City. Wunderschöne Gäßchen und kleine Cafés, die zum bummeln einladen. Für den Geldbeutel sind alle Preiskategorien vorhanden. Von Prada bis zu H&M. Abends gings ins Kneipenviertel, insbesondere ins  Nachtflug.

Am Wochenende fährt nachts dann der Nachtbus. Die Tram fährt bis halb eins, die Busse stündlich bis um drei. Dann aber mit Nachtzuschlag von 5 Franken und das Ticket selbst 6 Franken. Aber in Zürich redet man nicht übers Geld, das Leben kostet halt einfach etwas mehr. Genauso die Grundstückpreise mit Aussicht auf den Züricher See sind unbezahlbar. 500 bis 1000 Euro pro m². Sonntag gings nach Hallenbad-Besuch an die Niesküste zu Christian und Werner. Christian ist Architekt in Zürich und ein alter Schulfreund von Fred. Mit Werner noch, eigentlich wohnhaft in Basel, haben wir dann den Vatertag nachgeholt. Sonntags gings auch schon wieder heim.

Zürich ist auf jedem Fall ein Besuch wert. Das Geld wird man da unten auch los, aber das ist ja normal im Urlaub. Für das Nachtleben ist die Seite  www.usgang.ch

Nachtrag:  www.tilllate.ch

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